Donnerstag, 17. Dezember 2009

kulinarische Geschenkideen

Neben all dem leckeren Essen an Weihnachten, der Mühe und Zeit die man in das Zubereiten und später in das Genießen steckt, verschenke ich inzwischen sehr gerne kleine und hochwertige kulinarische Besonderheiten. Ab und an selbst zubereitet oder eingemacht, aber immer öfter bei kleinen Feinkostlädchen, online und offline, erstanden, verpackt und verschenkt.

Auf der Suche nach einer neuen Bereicherung an kulinarischen Köstlichkeiten bin ich auf einen feinen und noch neuen Online-Feinkostladen gestoßen, in dem man herrlich stöbern und sich das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen kann.
Der Name ist Programm: Qulini. Von feinen balsamico Essig über Balsame und Cremas, feinen und würzigen Ölen hin zu hochwertigen Salzen und Dips und Pesti. Herrliches Tartufata mit einem leckeren Baguette oder unter Kartoffelbrei gehoben... herrlich!
Ein Blick auf Qulini lohnt sich.
Ganz besonders möchte ich noch für alle "hilfe-ich-suche-noch Weihnachtsgeschnke" Menschen auf die extra Weihnachtsprodukte hinweisen. Diese und alle anderen Produkte verschickt Qulini noch bis Ende diesen Jahres innerhalb Deutschlands ohne Versandkosten.


Ich denke, man sollte diesem noch sehr frischem Feinkostlädchen neben all den großen wie Gourmantis.de oder Feinkost Käfer Beachtung schenken.

Weihnachtsessen - klassisch & edel

Heute soll es um ein klassisches und immer noch am meist gekochten Weihnachtsessen gehen: Ente bzw. Gans.

Einen kurzen geschichtlichen Excours: Woher kommt eigentlich diese Tradition des Gansessens an Weihnachten?
Das Zubereiten und Essen einer Weihnachtsgans ist ein katholischer Brauch, der mit der adventlichen Fastenzeit zusammenhängt. So wird am 11.November, dem Martinstag, eine Gans gegessen, anschließend beginnt die adventliche Fastenzeit und diese Fastenzeit wird wieder mit einem Gänsebraten beendet an Weihnachten.
Genug geschichtliches, nun wenden wir uns der Zubereitung eines solche herrlichen Weihnachtsessens zu. (Die Menüidee und Zusammenstellung habe ich der Nov./Dez. 2009 Ausgabe der Landlust entnommen.)

Als Vorspeise soll es eine Schwarzwurzelsuppe mit Räucherlachs geben. Als Hauptspeise eine gefüllte Bauernente mit Bratäpfeln und als Nachspeise ein feines Kaffeeeis mit Apfelragout. Alle Speisen sind für 4 Personen ausgelegt.

Schwarzwurzelsuppe mit Räucherlachs
750 g Schwarzwurzeln
2 Schalotten
1 l Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

150 g geräucherter Fisch
1/2 Bund Schnittlauch

Die Schwarzwurzeln gut abspülen und bürsten. Anschließend schälen und klein schnippeln. Die Schalotten ebenfalls enthäuten und fein würfeln. Die Schalotten und Schwarzwurzeln in Gemüsebrühe bei leichtem Simmern 20 Minuten weich kochen. Mit der Sahne aufgießen und mit einem Pürierstab schaumig aufschlagen. Abschließend mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Für die Einlage den Fisch in Streifen schneiden. Anschließend den Bund Schnittlauch waschen und mit dem Fisch auf/in der Suppe anrichten und servieren.

gefüllte Bauernente mit Bratäpfeln
1 Ente á ca. 3 kg
250 ml Hühnerbrühe
1 Möhre
1 Zwiebel
1 Boskop-Apfel
3 Wacholderbeeren
Salz, Pfeffer
Mehl zum Binden
Füllung
200 g Weiß- oder Pflaumenbrot
125 ml lauwarme Milch
1 Stange Porree
1/2 Bund Petersilie
80 g durchwachsener Speck in Würfeln
40 g Butter
2 Eier
Muskatnuss
(Holzspießchen zum verschließen)

Backofen auf 200° vorheizen.
Die Ente von außen und innen salzen und pfeffern. Das Brot in kleine Würfel schneiden und in der warmen Milch baden. Die Porrestangen putzen und in feine Ringe schneiden. Petersilie waschen und hacken und nun die Speckwürfel in einer Pfanne braun anbraten. Den Porre hinzugeben und mitandünsten. Petersilie unterheben. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb und die Speckmasse unter das eingeweichte Brot heben. Dazu ebenfalls den Eischnee geben. Die Masse nun mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken.
Die Masse nun in die Ente füllen und mit den Holzspießchen verschließen (oder zunähen.)
100 ml Wasser in eine Bräter geben, die Ente rein setzten und im vorgeheizten Backofen ca. 2 1/2 - 3 Stunden braten.
Mörchen, Zwiebeln und Apfel schälen und grob würfeln. Die Wacholderbeern in einem Mörser grob anstoßen. Alles nach 1 Stunde Bratzeit zu der Ente geben und mit Hühnerbrühe aufgießen. Die Ente die Restzeit weiter braten lassen und immer wieder mit Bratenfond begießen.
Sobald die Ente gar ist, diese aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Den Bratenfond für die Soße mit etwas Wasser loskochen, durchsieben und mit etwas Mehl binden.
Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Beilage schmecken Bratäpfel ganz vorzüglich.
Dafür 4 - 6 Boskop Äpfel verwenden. Diese waschen und das Kerngehäuse ausstechen. Die Äpfel nun in eine Feuerfesteform geben. Butterflocken aus 1 1/2 EL Butter und 1 EL Zucker über den Äpfeln verteilen.
Die Äpfel nun bei 200 ° etwa 30 Minuten garen.

Außerdem lässt sich zu der Ente mit den Bratäpfeln ein gutes Rotkohl reichen oder ein fruchtiger Feldsalat Birnen und frischem Rotkohl.

Kaffeeeis mit Apfelragout
Eis
50 g Espressobohnen
130 g Zucker
2 Eigelb
1 -2 EL Mandellikör
350 ml Sahne
etwas Kakao

Apfelragout
2 säuerliche Äpfel
2 Blatt weiße Gelatine
1/2 Vanilleschote
200 ml Apfelsaft
1 EL zucker
1 Zimtstange
etwas Puderzucker

Die Espressobohnen mit 100 g Zucker und in 300 ml Wasser in einem Topdf aufkochen und bei geringer HItze auf die hälfte einkochen lassen.
Die 2 Eigelb mit dem restlichen Zucker (30 g) schaumig schlagen. Den Espressosirup durchsieben und noch heiß unter die Eigelb-Zucker-Masse schlagen. Alles im eiskalten Wasserbad kalt schlagen. Die Masse mit dem Mandellikör abschmecken. 250 ml Sahne schlagen und unter die Espressocreme heben, anschließend die Masse in kleine Tassen oder andere Förmchen füllen, abdecken und für 2 Stunden gefrieren lassen.
Für das Apfelragout Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die 2 Gelatineplatte in kalten Wasser einweichen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Apfelsaft mit Zucker, Zimtstange, Vanillemark und -schote aufkochen. Die Apelwürfel hinzugeben und kurz mitkochen. Vanilleschote und Zimtstange herausnehmen und die ausgedrückte Gelatine im Ragout unter rühren auflösen. Das Apfelragout kalt stellen.
Die restliche Sahne anschlagen und mit Puderzucker und Likör abschmecken.
Das Apfelragout auf dem Eis anrichten und zu oberst mit Sahne und Kakao garnieren.

Frohe Weihnachten!

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Weihnachtsessen - vegetarisch

Für alle die fleischlos glücklich sind, gibt es selbstverständlich auch eine Vielzahl an Kochmöglichkeiten. Heute soll hier nur eine von vielen Möglichkeiten ein festliches vegetarisches Weihnachtsessen zuzubereiten vorgestellt werden.

Das Menü ist für 4 Personen ausgelegt und beginnt mit einer getrüffelten Kartoffel-Kohlrabi-Suppe, geht weiter mit einer Käsepolenta, einem herrlichen Rote-Beete-Ragout, dazu einen frischen Feldsalat und als Dessert eine Zitronen-Zabaione auf Orangenbett.

getrüffelte Kartoffel-Kohlrabi-Suppe
50 g Butter
1 Knoblauchzehe
2 kleine Zweibeln
2 Kohlrabis
250 g Kartoffeln
1 L Gemüsebrühe
200 g Sahne
1 Lorbeerblatt, Salz, frisch gemahlenen Pfeffer
Trüffelöl

Zwiebeln, Knoblauch, Kohlrabis und Kartoffeln schälen und fein würfeln. Die Butter in einen Topf geben und schmelzen lassen. Klein gewürfeltes Gemüse in der Butter andünsten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen, das Lorbeerblatt hinuzgeben und alles bei mittlerer Hitze aufkochen lassen, bis das Gemüse weich ist. Das Lorbeerblatt entnehmen und den Rest gut mit einem Pürierstab pürieren. Nun die 200g Sahne hinzugießen und einige Minuten köcheln lassen. Zu guter Letzt noch die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken. Als Beilage schmeckt dazu ganz wunderbar ein Walnussbrot.

Käsepolenta mit Rote-Beete-Ragout
500 ml Milch
1 l Gemüsebrühe
400 g Maisgrieß/Polenta
75 g Parmesan oder Peccorino
40 g Butter

Milch in einen Topf geben und mit der Gemüsebrühe aufgießen und zum Aufkochen bringen. Den Parmesan oder Peccorino in eine Schüssel reiben und mit dem Maisgrieß mischen. Nun das Polenta-Käse-Gemisch unter rühren in die Milch-Gemüsebrühe geben und anschließend bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten quellen lassen, dabei immer wieder umrühren. Den Topf von der Platte nehmen und weitere 15 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit ein Backblech mit Alufolie oder Backpapier auslegen und die Polenta darauf gleichmäßig verteilen und auskühlen lassen. Die Polenta in Rauten schneiden und die Butter schmelzen und darüber gießen. Anschließend die Rauten bei 200°C für knapp 15 Minuten backen.

Für das Rote-Beete-Ragout:
750 g Rote Beete
750 g Möhrchen
3 rote Zwiebeln
3 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer, Zimt, Muskat, Kardamom
125 ml Gemüsebrühe
150 g Creme Fraîche
1 Bund Schnittlauch

Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Rote-Beete und die Möhren schälen, putzen und in dicke, schräge Spalten schneiden. Beides in die Pfanne geben. Nun noch die Zwiebeln schälen und achteln. Ebenfalls mit in die Pfanne geben. Alles nun kurz andünsten. Nun die Gewürze an das Gemüse geben und anschließend die Gemüsebrühe hinzugeben, aufkochen und bei geringer Hitze für 15 Minuten köcheln.
Die Creme Fraîche unterrühren und nochmals abschmecken. Den Schnittlauch waschen und in Röllchen schnippeln.
Das Ragout zusammen mit der Polenta und dem Feldsalat servieren.

Feldsalat
150 g Feldsalat
1 Kopf Radicchio

Beide Salate putzen und trockenschleudern. In eine Schüssel geben und vermischen.

Dressing
60 ml Gemüsebrühe
2 Schalotten
2 TL körniger Dijon-Senf
2 EL Mayonnaise
2 EL Balsmaessig
1 Tl Honig
2 gekochte Eier
Salz, Pfeffer
Gartenkresse
Alfasprossen

Gemüsebrühe aufkochen, abkühlen lassen und in eine Schüssel geben. Die Schalotten schälen, fein hacken und zu der Gemüsebrühe geben. Senf, Mayonnaise, Essig und Honig hinuzgeben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Eier schälen und fein hacken, anschließend ebenfalls unter das Dressing rühren.
Das Dressing über den Salat geben und vermengen. Gartenkresse und Alfasprossen über den Salat verteilen.
Den Salat zu der Polenta und dem Ragout reichen.

Zitrus-Zabaione auf Orangenbett
4 Eigelb
60 g Zucker
6 cl Orangenlikör
Saft von 1 Zitrone
2 große unbehandelte Orangen
Puderzucker

Die 4 Eigelb in eine hitzebeständige Schüssel geben, Zucker, Likör und Zitronensaft hinzugeben. Bei mittlerer Hitze im Wasserbad zu einer cremig-fluffigen Masse verrühren/aufschlagen und abschmecken.
Die Orangen waschen, ein wenig der Schale abreiben und Fruchtfleisch-Filets herausschneiden. Die Filets auf 4 Dessertteller kreisförmig anrichten und in die Mitte etwas von der Zabaione geben. Alles mit Puderzucker bestäuben und mit den Orangenzesten garnieren.

Freitag, 4. Dezember 2009

Weihnachtsessen - schlicht

In der Gegend in der ich aufgewachsen bin, steht ein sehr schlichtes Gericht für den 24.12. hoch im Kurs: gekochte Fleischwurst mit Kartoffelsalat
(Foto von cyclonebill bei fllickr.com)

Aufwendigere Speisen und Menüs gibt es dann an den folgenden zwei Weihnachtsfeiertagen.
Da es sich um eine eher dörflich geprägte Gegend handelt wird die Fleischwurst selbstverständlich beim Metzger der Vertrauens gekauft und einfach bei niedriger Temperatur erhitzt.
Für den Kartoffelsalat gibt es keine feststehenden Rezepte, da meist innerhlab der Familien verschiedene Variationen und soetwas wie Familienrezepte bestehen. Allerdings wird eher ein Kartoffelsalat mit Mayonaise oder Joghurt - Creme Frâiche Soße gemacht, denn einer mit Essig-Öl Dressing.

Im folgenden werde ich mein persönliches Lieblings-Kartoffelsalat-Rezept vorstellen.
Im Allgemeinen ist bei der Zubereitung von Kartoffelsalat zu beachten, dass man stest auf eine festkochende Kartoffelsorte zurückgreift.

Kartoffelsalat mit Mayosoße
ergibt ca. 6 Portionen
800 g festkochende Kartoffeln
6 EL Mayonaise
4 EL Einlegwasser von Gewürzgurken
Pfeffer, Salz, Muskat, Paprikapulver, Kräuter
2 Tomaten
1 große Zwiebel
5 Gewürzgurken
1 TL Senf
200 g Erbsen (TK oder Dose, wie man mag)

Die Kartoffeln in der Schale kochen bis sie durch sind. In der Zeit die Zwiebel in ganz feine Würfel hacken und in eine Schüssel geben. Die Gewürzgurken ebenfalls in ganz kleine Würfelchen schnippeln und zu den Zwiebelchen in die Schüssel. Die Tomaten entkernen und in Würfel schneiden. Die Erbsen abtropfen bzw. auftauen lassen und mit der Mayo und dem Senf in die Schüssel zu den anderen Zutaten geben. Das Gurkenwasser hinuzugießen und alles miteinander verrühren. Die Soße nun mit Salz, Pfeffer, Muskat, Kräutern und ein wenig Paprikapulver würzen. Wer möchte kann noch ein wenig Naturjoghurt hinzugeben (das gibt der Soße einen frischeren Geschmack).
Die Kartoffeln ein wenig abkühlen lassen und pellen. Anschließend in Scheiben schneiden und in eine ausreichend große Salatschüssel geben. Über die Kartoffeln die Soße geben und vorsichtig unterheben. Kartoffeln und Soße ca. 1 Stunde durchziehen lassen, anschließend nochmals vorsichtig durchmengen und probieren, eventuell muss nachgewürzt werden.

Egal welche Kartoffelsalatvariation zubereitet wurde, es wird meist noch zusätzlich ein gutes Bauernbrot mit Kümmel, sowie Senf für die Fleischwürste gereicht.

(Ich bekomme gerade richtig Lust auf Kartoffelsalat...)

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Weihnachtszeit - Essenzeit

Die Vorweihnachtszeit bricht an, die ersten Türchen der Adventskalender wurden bereits geöffnet und man beginnt sich Gedanken über Geschenke und Essen zu machen. Ich mache mir vorallem Gedanken über das Essen, zum einen weil ich es gerne zubereite, gerne esse und immer öfter Essen in irgendeiner Form verschenke.

(Foto von terri bei flickr.com)

Jedes Jahr stellt sich nun die gleiche Frage was gibt es zu Weihnachten? Lädt man Familie und Freunde zu sich ein, dann gilt es häufig mehr als nur einen Abend mit leckerem Essen auszustatten. In den folgenden Tagen werde ich verschiedenste Weihnachtsessen und -menüs vorstellen mit den dazugehörigen Rezepten, dabei wird es von traditionell über vegetarisch zu eher ungewöhnlichem gehen. Außerdem soll es einige Essen-Verschenken-Tipps geben.Vielleicht findet ihr dann neue Idee für Weihnachtsessen oder eine leicht abgewandelte Variation eures Traditionsessens... Weinachten wird immer mehr zu einem Fest für alle Sinne vor allem des Geschmackssinns, also auch ein Freudenfest hinnsichtlich der Gaumenfreuden.

Mich interessiert außerdem was es bei euch so traditionell an Weihnachten gibt?! Also kommentiert was das Zeug hält.

Mittwoch, 18. November 2009

Plätzchen



(Plätzchen Fotos von Astrid Walter)

"Backe backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen..." oder "In der Weihnachtsbäckerei gibt´s so manche Leckerei..." sowie die herrlichen Gerüche, die von frisch gebackenen Plätzchen ausgehen leuten eine kulinarisch geprägte Weihnachts- und somit Plätzchenbackzeit ein!
Heute landen auf dem Backblech Vanillekipferl und Spitzbuben.

Vanillekipferl
knapp 50 Kipferl erhält man aus:
280g Mehl
90g Zucker
1 Prise Salz
200g Butter
2 Eier, nur Eigelb
150g Zucker
1 Vanilleschote
1 Päkchen Vanillezucker
100g gehackte Mandeln

Den Backofen auf 190°C vorheizen.
Mehl, Zucker, Salz, Butter und Mandeln in eine Schüssel geben. Die Eier trennen und hinzugeben, sowie die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Das Vanillemark ebenfalls zu den anderen Teig Zutaten hinzufügen. Nun alles zu einem Teig verarbeiten, zu einer Rolle formen und in ca, 50 gleichgroße Stücke schneiden. Die Stücke nun zu Spitzzulaufenden Röllchen formen und daraus Hörnchen legen.
Die Kipferl dann für ca. 12 Minuten in den Backofen schieben.
Ein leckerer Klassiker!

Spitzbuben
für knapp 50 Stück:
300g Mehl
180g Butter
100g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 Päkchen Vanillezucker
125g Johannisbeergelee (am Besten Selbstgemacht, Tipp: mit Kirschmarmelade schmeckt es auch super lecker! oder Österreichisch mit Aprikosen-/Marillengelee)
Puderzucker

Backofen auf 200°C vorheizen.
Mehl, Salz, Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei zu einem Teig kneten. Den Teig (Mürbeteig) für ca. 30 - 60 Minuten in Frischhaltefolie im Kühlschrank lagern. Den Teig auf bemehlter Fläche ca. 3 cm dick ausrollen und runde Plätzchen und Ringe (oder andere Formen wie z.B. Sterne) ausstechen. Plätzchen und Ringe nun am besten auf getrennten Blechen für knapp 10 Minuten bei 200°C backen. (eventuell Temperatur etwas herunterregeln, da leicht verbrennen). Auf die Plätzchen, also "Unterteile", nun großzügig Gelee verteilen und je einen Ring, also das "Oberteil", darauf setzten und kurz trocknen lassen. Wenn die Plätzchen abgekühlt sind, noch mit Puderzucker bestäuben.
Fertig und lecker!


Ps.: Das herbstlich-winterliche Grillen mit allem drum und dran und mit Stockbrot war ein voller Erfolg, auch dank des etwas milderen Wetters am Wochenende, so konnten wir den Glühwein draußen am Feuer genießen.

Donnerstag, 12. November 2009

herbstlich-winterliches Grillen mit Ribs, Wings, Stockbrot und Co.


(Fotos von flickr.com, Bild 1 von Owen, Bild 2 von Mike)

Als Abschiedsgruß an den Sommer, die warme Jahreszeit und das draußen Essen und Grillen habe ich für das kommende Wochenende einen herbstlich-winterlichen Grillabend geplant. Den Grill nach draußen, die Gäste und Glühwein rein.
Auf den ganzen Martins- und Weihnachtsmärkten fröhnt man schließlich auch dieser wirklich herrlichen Zubereitungsart von Speisen!
Was werde ich alles Grillen? Zum einen werde ich Spareribs machen mit einer leckeren Aprikosenmarinade, dann noch Chickenwings und als Beilagen werde ich Pilze, Tomaten, Maiskolben und Paprika auf den Grill legen. Außerdem soll es einen grünen sowie einen Krautsalat geben. Darüberhinaus wollen wir Stockbrot als Kohlehydratbeilage machen und einige Dips und Kräuterbutter, also ein richtiges kleines Fest!

Aprikosenspareribs
für ca. 4 Personen
1 kg frische Spareribs
4 EL Sojasauce
4 EL Öl (z.B. Sesamöl, sehr lecker)
3 EL Aprikosenmarmelade
2 cm Ingwer, frisch
gemahlener Pfeffer, frisch
1 Zehe Knobi

Die Zutaten für die Marinade, also Sojasauce, Öl, Marmelade und Pfeffer, miteinander verrühren. Knobi schälen und fein hacken, mit dem Ingwer dasselbe tun und beides unter die Marinade mischen. Die Spareribs trockentupfen und eventuell in kleinere Portionen teilen. Nun ordentlich mit der Marinade bestreichen und für gute 2 Stunden im kühlen marinieren lassen. Dann ein wenig abtropfen lassen und ab damit für 15 - 30 Minuten auf den Grill. Zwischendrin immer wieder wenden und mit der Marinade bestreichen.

Chickenwings
für 4 Esser
16 Hähnchenflügel
2 Zitronen
250 ml süße Chilisuace (z. B. Thai Sweet Chili Soße)
4 Chilischoten
4 El Honig
2 Knobizehen
Salz, Pfeffer
ich füge gerne noch 1 cm frischer Ingwer, feingehackt hinzu


Die Hähnchenflügel abtupfen. Für die Marinade Zitronensaft aus den 2 Zitronen pressen und mit der süßen Chilisauce, Honig, feingehacktem Knobi, Chilischoten und Ingwer verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für mindestens 6 Stunden die Chickenwings in der Marinade einlegen. Zu guter Letzt, ab damit auf den Grill.

Ich hoffe, dass es so lecker wird wie es sich anhört!

Mittwoch, 11. November 2009

Bauernfrühstück mit Bauer sucht Frau

Neulich, an einem erholsamen Sonntag morgen mit genüsslichem Ausschlafen, hatten meine Freundin und ich so richtig Appetit als wir aufwachten. Also in den Kühlschrank geschaut, Eier gefunden, Kartoffeln vom Vortag und schon wussten wir: heute gibt es herrlich zünftiges Bauernfrühstück!
(Foto "Bauernfrühstück" von edverillo bei flickr.com)

Was braucht man sonst noch für ein Bauernfrühstück:

geräucherter Schinken, am besten Kantenschinken
Salami
wer hat und möchte z.B. Bockwurst oder Fleischwurst
1 Zwiebel
2 Tomaten
4 Eier
250 g gekochte Kartoffeln
Salz
Pfeffer
ein wenig Öl
leckere Deko:
Schnittlauch
4 Gewürzgurken

Zwiebeln schälen und würfeln. Die Tomaten abwaschen und ebenfalls würfeln. Den Schinken in Streifen schneiden, die Salami ebenfalls und wer hat und möchte die Bock-/Fleischwurst in Scheiben. Eine Pfanne mit ein wenig Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen, Schinken, Salami, Wurst hinzugeben und mit anbraten. Die Hitze des Herdes ein wenig runter drehen und die Tomaten würfel, sowie die verquirlten Eier hinzugeben. Ein wenig salzen und die Masse hin und her schieben bis das Ei stockt.
Die Gewürzgurken dekorativ einschneiden, auffächern und auf die Teller drapieren. Nun die Ei-Kartoffel Masse auf die Teller verteilen und mit Schnittlauch bestreuen. Noch mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz würzen und dann genießen!!!!

Dann hatten wir noch die letzten 2 Folgen von "Bauer sucht Frau" aufgenommen, das ist unsere sonntägliche "wir-gucken-heute-nur-kram-bei-dem-man-nicht-denken-muss" Routine. Super!

Dienstag, 10. November 2009

warme Getränke

Warme Getränke zum Hände an der Tasse und von Innen Aufwärmen. Heute möchte ich 3 leckere Wärmflaschen für Innen posten, zum einen den Klassiker "Irish Coffee", dann den nächsten Klassiker "Glühwein" und zu guter letzt einen "Würz-Kakao".

Irish Coffee
für einen Kaffeebecher

Irish Whiskey 3-4 cl in einen -am besten vorgewärmten- Kaffeebecher geben und mit einer Tasse frischen und heißen Kaffee auffüllen. Nun einen Teelöffel (braunen) Zucker einrühren und obenauf 2 Esslöffel frische Schlagsahne geben.
Den Irish Coffee am Besten durch die Schlagsahnenhaube trinken.

Glühwein
für einen Topf und viele Glühweingläser

Eine Flasche guten Rotwein in einen Topf gießen und mit Gewürzen wie 3 Zimtstangen, 5 Gewürznelken, 2-3 Bio Orangen- und Zitronenscheiben verfeinern. Das ganze erhitzen, nicht zum Kochen bringen! Nun noch mit Orangensaft oder auch zum Beispiel Schwarztee und Zucker aufgießen. Das ganze für ca. 20 Minuten ziehen lassen. Vor dem Servieren die Gewürze entnehmen.

Gewürzkakao
für 2 Kaffeebecher

In einem Topf 500 ml leckere Vollmilch erhitzen, in der Zeit Schokolade mit mindestens 70% Kakaoanteil hacken und unter die warme Milch rühren, bis die Schokolade aufgelöst ist.Nun noch einen halben bis einen ganzen Teelöffel Kardamom zugeben auf 2 Becher verteilen und mit einer Sahnehaube zieren.

Mittwoch, 4. November 2009

englische Scones

Wallace und Gromit werden 20!!! Herzlichen Glückwunsch! Dieses wunderbare Ereigniss nehme ich mir zum Anlass und dachte wir zelebrieren heute eine gute und very british Tea Time mit leckeren und vielseitigen Scones!

(Scones, Foto von Leon Rice-Whetton bei flickr.com)

Scones sind Gebäckstücke die traditionell zum Tee gereicht werden und herzhaft oder süß gegessen werden.

Zutaten
für ca. 10 Scones

2 TL Backpulver
250 g Mehl
40 g Zucker
60 g Butter
160 ml Milch
entweder 60 g Schokotropfen
oder 70 g Sultaninen

Den Backofen auf knapp 220°C vorheizen.
Mehl, Backpulver und Zucker in eine Rührschüssel geben. Dazu die Butter in Flöckchen untermischen und anschließend die Milch nach und nach zugeben. Nun die gewünschte Beigabe, also Schokitropfen oder Sultaninen, untermengen und alles zu einem festen Teig verkneten. Den Teig etwa 2 cm dick ausrollen und entweder in ca. 10 Vierecke schneiden oder unter zu Hilfe nahem eines Glases Kreise ausstechen. Auf ein Backrost geben, für ca. 5 Minuten ruhen lassen und dann für 10 - 15 Minuten im Ofen backen, bis sie goldgelb sind und ca. ihre doppelte Größe erreicht haben.
Heraus nehmen und ein wenig abkühlen lassen. Mit Marmelade, Butter, süßer Schlagsahne oder ganz britisch mit Clotted Cream reichen.

Dienstag, 3. November 2009

Frikadelle, Bulette, Fleischklops und Co.

Frikadelle, Bulette, Fleischpflanzerl oder Fleischklops egal wie man sie nennt, sie sind irgendwie rund, aus Hack (Rind, Schwein oder gemischt), angereichert mit alten Brötchen und Zwiebeln und eigentlich immer lecker!

Was man braucht um eine Frikadelle zu machen:
500 g Hackfleisch (nach Geschmack, entweder gemischt, Rinder oder Schweinehack)
1 altes Brötchen oder Toastbrotscheibe
Sahne, Milch oder Wasser
1 Ei
2 kleine Zwiebeln
Gewürze wie z.B. Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran, ganz nach Geschmack
Senf

Das alte Brötchen in Wasser, Milch oder Sahne einweichen, wenn es durchgeweicht ist, ausdrücken, zerbröseln und in eine Schüssel geben. Das Hackfleisch und ein Ei hinzugeben und mit den Händen gut miteinander vermengen. Dann die Zwiebeln schälen und kleinwürfeln. Die Zwiebeln ebenfalls zu dem Hackfleisch geben. Wer möchte kann die Zwiebeln vorher ein wenig anbraten bzw. andünsten (schmeckt sehr lecker). Nun geht es ans würzen. Hier kann man nach dem persönlichen Geschmack vorgehen. Ich gebe gerne Senf, Pfeffer, Salz, Kümmel und Petersilie hinzu.
Klein gehackte Tomaten, ein bißchen Tomatenmark oder mediterane Gewürze können auch sehr lecker sein.
Nun Kugeln formen und diese dann platt drücken und in einer Pfanne braten.

Freitag, 30. Oktober 2009

Mädelsabend

Hallo, ich bin die Freundin des "chefkochs" und da er heute krank das Bett hütet, darf ich mal etwas schreiben :) Da hier anscheinend viele weibliche Leser fleißig sind und bei uns heute Abend ein Mädelsabend mit Serien gucken, lecker n Schlückchen trinken und dem ganzen Schischi ansteht, dachte ich ich poste mal was wir heute Abend so verspeisen wollen...

Die Menüabfolge lautet wie folgt:
1. "ein Start in den spritzigen Abend"
2. "knackig & sexy" - begleitend zu Grey´s Anatomy 6. Staffel
3. "die Antibotox-Kampagne" - begleitend zu Desperate Housewives online

Der spritzige Start mit Spritz Aperol


Foto von Andrea Kog bei flickr.com

für ein Whiskyglas
4 - 6 cl Aperol
aufgefüllt mit Sprudelwasser
oder
mit 6 cl Prosecco und einem spritzer Sprudelwasser


weiter geht es Knackig & sexy
Hier geht es um verschiedene Gemüsesticks mit 2 unterschiedlichen Dips.
1. Dip: Feta-Dip
dazu wird benötigt:
Feta-Schafskäse 100 g
1-2 Knoblauchzehen
200 g Vollmilch-joghurt, natur
2 Zweige frischer Thymian
Salz, frischer Pfeffer

Den Feta würfeln und die Knobizehen schälen. Beides zusammen in ein höheres Gefäß geben und mit einem Pürierstab gut pürieren, so dass eine glatte, cremige Masse entsteht. Nun den Joghurt unterrühren und die Thymianblättchen hinzugeben. Den Dip abschließend mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.


2. Dip: Avocado-Dip
1-2 reife Avocados
2 (große) Strauchtomaten
1-2 Schalotten
2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Die Avocado hälfteln, den Stein entfernen und Fruchtfleisch von der Schale trennen und mit einer Gabel zerdrücken. Die Tomaten vierteln und entkernen. Das Tomatenfruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und unter die Avocado geben. Die Schalotte schälen, fein hacken und ebenfalls zu der Avocado geben. Zu guter Letzt das ganze mit Zitronensaft, Salz und Pfeffe abschmecknen und würzen.

Dazu verschiedene Gemüse in Streifen bzw. Sticks schneiden und fröhlich dippen und Grey´s Anatomy gucken.

die Anti-Botox-Kampagne Schokotörtchen mit flüssigem Kern
(Rezept von kochbar.de)
Für diese kleine Sünde und gegen Falten brauchen wir:
Butter 125 g
Zartbitterschoki 100 g
Mehl 50 g
Eiweiß 3
Puderzucker 80 g
Butter für die Förmchen

Die Butter in einem Topf schmelzen, leicht anbräunen lassen und abkühlen. Die Zartbitterschoki in kleinere Stücke hacken und in einer Schüssel, in einem Wasserbad schmelzen. Nun in einer Schüssel Mehl und Puderzucker mischen und die flüssige Butter und Schokolade unterrühren. Die 3 Eier aufschlagen und trennen. Die 3 Eiweiß fast ganz steif schlagen und unter den Teig heben. Das ganze in 6 Förmchen füllen und für 30 Minuten kühlen. Den Ofen derweil auf 175°C vorheizen. Nach den 30 Minuten kühlen, die Förmchen für 10 - 15 Minuten in den Ofen stellen und backen.
Beim Genießen läuft dann der flüssige Kern aus dem Törtchen! Yummy...

Donnerstag, 29. Oktober 2009

gefüllter Kürbis


Halloween-Zeit ist Kürbiszeit und weil man die schönen Kürbisfratzen so gut wie immer aushöhlen muss, lohnt es sich etwas aus dem leckeren Fruchtfleisch zu kochen.

Empfehlen kann ich zum einen die leckere Kürbissuppe, die ihr auf meinem Blog finden könnt und zum anderen das Rezept, das ich heute posten möchte. Es ist mal was anderes, eine Kürbisfratze kann man danach leider nicht mehr machen, aber es ist verdammt lecker, ich habe es selbst vor einigen Tagen das erste mal probiert.
Gefunden habe ich das Rezept bei der Kürbis Company.
Gefüllter Kürbis
Zutaten:
1 Kürbis (ca. 3-4 Kg)
1 kg Lammhackfleisch (mit Rinderhack schmeckt es auch sehr)
1 Glas grüne Oliven ohne Stein
1 Glas Senfgurken
3-4 Zwiebeln
2 Knobizehen
1 Bund Petersilie
3 Eier
50 gr. geröstete Pinienkerne
(3-5 EL Semmelbrösel)
150 g Langkornreis
Salz, Pfeffer, Rosenpaprika
Kürbiskerne
Öl

Den Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen.
Den Kürbis "köpfen" und das weiche Fruchtfleisch, die Fasern und Kürbiskerne mit einem Esslöffel herausschaben. Zwiebeln, Oliven, Senfgurken, Petersilie und Knobi kleinhacken und mit dem Hackfleisch mischen. Hinzu noch die Eier und geröstete Pinienkerne sowie die Gewürze. Falls die Masse zu feucht ist, mit ein wenig Semmelbrösel abbinden.
Hackmasse kurz zur Seite stellen. Den Reis, ungekocht, mit Salz vermengen und ganz unten in den Kürbis geben, darauf wird dann die Hackmasse gegeben und festangedrückt. Den gefüllten Kürbis nun in ein Auflaufform oder ein höheres Backblech setzten und von außen gut einölen.
Nun den Kürbis ca. 2 Stunden in den vorgeheizten Backofen geben.
Anschließend herausholen und mit den Kürbiskernen garnieren, mit scharfem Messer portionieren und dazu am besten eine scharfe Tomatensoße reichen.

Montag, 26. Oktober 2009

Waffeln

Foto von sushiina bei flickr.com

Waffeln gibt es in vielen Variationen süß mit unterschiedlichen Obstsorten oder Schokolade und einige sogar herzhaft mit Schinken oder Käse.
Ich möchte heute einfach ein leckeres und einfaches Waffelteigrezept posten, sozusagen ein Basic, dem man dann nach Geschmack Schokoladenraspel oder Apfelscheiben zufügen kann.

Waffelteig Basic:

Zutaten für ca. 8 - 10 Waffeln

Vanillezucker 1 Päkchen
Zucker 60 g
Mehl 300 g
Backpulver halbes Päckchen
Butter 80 g

Milch 380 ml
Eier 3 Stück


Zucker, Vanillezucker und weiche Butter in einer Schüssel schaumig schlagen anschließend Mehl und Backüulver hinzugeben, sowie Milch. Nun gut verrühren, so dass keine Klumpen entstehen. Abschließend noch die Eier hinzugeben und verrühren. Als Ergebnis sollte ein schöner glatter und zähflüssiger Teig entstehen.
Nun auf die leicht eingefetteten Waffeleisen je ca. 1 Suppenkelle des Teiges, warten und genießen!

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Germknödel


Foto trepelu, bei flickr.com

Die herzhafte Zeit kehrt zurück und wir schreien "Hüftspeck ahoi!", aber macht ja nix weil lecker und draußen kalt!
Und zur Rückkehr der kalten Jahreszeit gehört ein zünftiges Hüttenmahl, das man auch mal ohne Hütte zu Hause nach einem langen Spaziergang in der Herbstkälte genießen kann: Germknödel
laut meiner Oma braucht man dazu:
Vorteig
30 g Mehl, 1 TL Vanillezucker oder normalen Zucker, 5 EL lauwarme Milch (ca. 50 ML) und 10 g frische Hefe
miteinander vermengen und für ca. 10 Minutenm ruhen lassen.
Teig
500g Mehl mit dem Vorteig vermischen, dann 1 Prise Salz, 2 Eier, 1 Eigelb , 60 g Butter, 125 ml Milch und wer möchte 1 TL abgebriebene Zitronenschale zu einem glatten Teig kneten.

Nun auf dem Herd Wasser, leicht gesalzen zum Kochen bringen. Den Teig in ca. 10 Knödel abteilen und zu Kugeln formen. Immer einige Knödel zusammen in das leicht sprudelne Wasser geben, Deckel auf den Topf und Herd auf dei Niedrigste Stufen drehen. Die Butter schmelzen lassen.
Die Knödel so ca. 20 Minuten ziehen lassen. Dann herausnehmen und mit der Butter, Mohn und Pflaumenmuss (am besten selbstgemachten) anrichten und genießen.

Meine Oma macht immer kleinere Knödel, deswegen bekommt man aus der Menge Teig ca. 10 Knödel.

Dienstag, 20. Oktober 2009

französiche Crépes

Heute mal ein Kochvideo, wie ich finde, sehr praktisch einfach per Play und Pause sich Schritt für Schritt der Zubereitung und dem Genuss entgegen kochen und gucken. Gefunden habe ich das Video und Rezept bei der Hausgemacht-Seite.

Aber zuerst die Zutaten, die ihr in eurer Nähe haben solltet:
der Teig
500g Mehl
4 Eier
100g Butter
750ml Milch
250ml Sprudelwasser

zusätzlich
etwas Pflanzenöl
1 Kartoffel
Handrührgerät
Schüssel
beschichtete Pfanne
Crêpes-Schaufel

Und nun gucken und loslegen:


Montag, 19. Oktober 2009

Quittenlikör


(Foto: "Quittenpärchen", von Apfelherz www.flickr.com)

Es gibt verschiedene Arten die Quitte weiterzuverarbeiten und haltbar zu machen. Man kann aus ihnen Gelee, Marmelade, Saft oder Mus machen, aber auch einen sehr leckeren Likör, denn man jetzt vorbereitet auch herrlich zu Weihnachten verschenken kann oder ein Schlückchen zum Aufwärmen nach einem kalten Herbstspaziergang.
Um ca. 4 Flaschen (0,75 L) zu erhalten braucht man:
Quitten, knapp 3,3 Kg
Zucker, 350 g
Sternanis, Zimtstangen, Gerwürznelken, jeweils 3-5
Wasser, 2 L
Wodka oder Korn, 2 L

Die Quitten mit einem Tuch von ihrem ungenießbaren Flaum befreien und in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben. Zucker und Gewürze hinzugeben mit 500 ml Wasser aufkochen und für ca. 5 Minuten vor sich in köcheln lassen. Das restliche Wasser hinzugeben und nun für gute 2 Stunden köcheln. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Sobald der Quittensaft abgekühlt ist, den Korn oder Wodka hinzugeben, rühren und durch ein Tuch oder feines Sieb in die Flaschen seien. (Das Tuch fängt Fruchtfleisch und Gewürze ab.)
Denn wohl bekommens!

Freitag, 16. Oktober 2009

ein Herz für Blogs

Heute möchte ich mal einen anderen Blog vorstellen, den ich mir ganz gerne mal durchlese und ihn vor allem spannend finde weil er eine kleine "Leidensgeschichte" des Abnehmens erzählt und zwar immer hautnah dabei und aktuell. Das Blog wird von Juliane geschrieben. In Tagebuchform erzählt sie dort von ihrem Leben und ihrer leichter werden Geschichte. Wer auch ein solches Projekt vorhat, schon mitten drin ist oder einfach ab und an unterhalten werden möchte, sollte auf diesem Blog vorbeischauen.

Donnerstag, 15. Oktober 2009



Heute mal kein Rezept zum Kochen sondern ein Rezept zum Vernetzen :) StyleSpion ruft nach einem halben Jahr mal wieder zum Vernetzen auf mit der Aktion ein Herz für Blogs. Dabei postet man über Blogs, die man als Blogger gerne selber liest und als empfehlenswert erachtet. Das ganze findet am morgigen Tage statt und wer gerne noch ein bisschen mehr darüber erfahren möchte schaut am besten auf der StyleSpion Seite vorbei und informiert sich darüber.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ein Gorgonzola-Hühnchen mit Ofenpaprika

Um ein Gorgonzola Hühnchen zu bekommen benötigt man: 200 ml Sahne, 400 g zartes Hühnchen- oder Putenfleisch, 150 g Gorgonzola, 2 Knoblauchzehen, frischer Pfeffer, Salz, n bissl Brühe und einen auf 200°C vorgeheizten Ofen.
Die Sahne in eine Backofenform geben, mit Brühe, Salz und Pfeffer abschmecken, das Geflügelfleisch abtupfen und mit Pfeffer und Paprika einreiben und in die Sahne legen. Die Knoblauchzehen schälen und längs hälfteln, den Strung herausnehmen und die 4 Hälften einfach mit in die Sahen legen. Nun den Gorgonzola in kleine Würfel zupfen oder schneiden und mit in bzw. auf die Sahne und Geflügelfilets geben.
Als Beilage lässt sich schnell und einfach Ofenpaprika zubereiten. Dazu sind folgende Zutaten nötig: 2 rote Paprikaschoten, 2 Knoblauchzehen, Salz, frischer Pfeffer, Oregano, 2 Zweige glatte Petersilie, Olivenöl und zwei Streifen Alufolie.
Die Paprika waschen und nur den Stiel und die Kerne entnehmen. Die Paprika leicht einritzen, Salzen, Pfeffern und mit Oregano würzen. In die Paprikaschoten je 1 Knoblauchzehe legen und ein Zweig glatte Petersilie. Die Schoten nun in Schiffchen aus Alufolie packen und mit Olivenöl beträufeln (ca. 3 EL).
Das Hühnchen und die Paprika nun zusammen in den Ofen geben und bei 200° C für ca. 40 Minuten backen lassen.